Wie alles anfing

Es war einmal 1979. Natürlich hatte ich sie schon vorher gesehen. Aber erst ab diesem Jahr hatte sich ein Gedanken tief in meinem Gehirn eingenistet: "Ich muss sie unbedingt besitzen."
Jahrelang träumte ich von ihr.

Ich beneidete alle Privilegierten, die mit ihr in den Ausgang gingen. Natürlich schaute ich mir gelegentlich auch andere an. Aber ich wusste immer: ich werde sie besitzen.
1986 schlug die Stunde Null.

Es begann 1981 ....die Leidenschaft Renault Alpine A310.20081221 1568168984 claude 1

Dave Bishops A310

Hi everyone at RACI ,
The exterior is finished (apart from some minor 'snagging'). Take a look at the "Le Mans 1977" pages on my website for a better quality version of the pic. www.a310alpine.com
 
It is time for its official test, which is similar to the French CT, the German TUV and the English MOT. But tougher! The car runs, all lights work as they should etc and the brakes have been stripped, cleaned, re-copper-greased and will hopefully be OK. Then I have to start on some mechanical work, such as replacing cooling pipes, a couple of engine 'O' rings and loads of jobs on the electrics. Then I will eventually - before mid-June anyway - be completely finished. The long road finally has an end to it.
What do you reckon?

Die blaue V6 Turbo von Dirk

Ich habe meine Alpine V6 Turbo (Bauj. 87) im Oktober 1998 im gesetzten Alter als unbefleckter Alpine-Neuling in Stuttgart gekauft. In der Saison 1999 war ich bei einigen Alpine-Treffen und habe gesehen und gehört, was einige Kollegen alles an ihren ADirk 9utos verändert haben. Der glückliche Zufall wollte es, dass ich den Besitzer einer Alpine-Werkstatt mit viel Alpine-Erfahrung und einem grossen Teilelager in der Nähe meines Standortes kennen lernte. Als alter Flugzeug-Modellbauer und Autoschrauber war es eine Frage der Zeit wann der Startschuss zur Demontage fiel - dies geschah im November 1999.

Die Baustelle, die aufgrund neuer Ideen immer grösser wurde, dauerte statt 5 - 9 Monate und das zur besten Jahreszeit.

Ist es Sucht, Zufall oder Bestimmung?
Eine persönliche A310-Chronik und Danksagung mit offenem Ende

Rallye-Sport bleibt für mich die Königsdisziplin des Motorsports und ist es seit frühester Kindheit ->Danke Papa!
Um Auto’s dreht sich für mich auch alles schon seit früher Kindheit, da bekam man auch Matchbox-Autos geschenkt. -> Danke Tanten & Onkels!

          Hallo, auch ich möchte ein paar Sätze zu meiner Leidenschaft verlieren.

Zum Ende meiner Schul- bzw. zum Anfang meiner Studienzeit fiel mir zum ersten Mal in meiner Heimatstadt ein ungemein schönes, flaches und exotisch aussehendes Fahrzeug auf,

Renault Alpine A310 S

Nachdem ich mich einmal an einen Bericht über meinen Mini getraut hatte, wage ich es jetzt über ein weiteres Schmuckstück unserer kleinen Automobilsammlung zu schreiben.

Agathe, das ist unsere Renault Alpine A310 S.

Ich bin der Ansicht, dass Agathe wirklich einen Bericht verdient. Ich habe hier und in anderen Foren schon viele Autoberichte gelesen, die mehrheitlich auch sehr gut geschrieben waren aber die Autos sind für meinen Geschmack oft soooo langweilig.
Also für alle, die für ein bisschen ausgefallenere Autos etwas übrig haben, ein paar Infos über die Alpine und ihre Charaktereigenschaften:
Ich bin bisher relativ wenigen Leuten, die nichts mit Automobilen zu tun haben, begegnet, die sich unter diesem Auto überhaupt etwas vorstellen können. Das macht einen Teil des Reizes aus. Wenn wir über die Strassen brausen, folgen uns faszinierte Blicke und ständig werden wir gefragt, was das denn für ein Auto sei.

Irgendwann im Sommer 1978, ich war damals 16 und saß gemeinsam mit meinen Eltern im familiären Ford Escort, fuhren wir von deutschen Verwandten im Frankfurter Raum wieder zurück nach Wien, als uns mit rasender Geschwindigkeit eine rote 310er im Breitlook überholte.

Der Wagen hat mir irsinnig imponiert, da ich dieses Modell vorher noch nie gesehen hatte.

Jahre später, nachdem ich bereits aktiver Verkehrsteilnehmer war (BMW2002 im Turbo-Look), wurde ich auf der Straße wieder auf die Alpine aufmerksam und der zündende Funke sprang auf mich über.

Hallo an alle,

dem Aufruf nach Überschreitung der 400-Mitglieder Grenze folgend, will auch ich gerne einmal erzählen, wie ich zu meiner 1977er A310 V6 kam.
Renault Alpine A310

Wie meine Leidenschaft begann

Früher ist man noch viel an Autoausstellungen gefahren, so auch irgendwann Mitte der 70er Jahre. Mein Vater nahm mich zu einer Renault-Ausstellung ins Schweizer Rheintal mit. Die Garage war bekannt durch seinen Besitzer, er war ein bekannter Rallye-Fahrer der 60er Jahre. Und genau diese Garage hatte eine der ersten Alpine A310 vier Zylinder im Showroom. Mann, war das ein Sportwagen,

Ich habe den Bericht über Daves A310 in die Leidenschaftsberichte übernommen.

Bericht zum Umbau einer Alpine A310 V6 auf V8

1.Die Vorgeschichte

Gekauft habe ich meine erste und einzige Alpine 1989.
Schon damals dachte ich eigentlich eher an eine A110, die „richtige“ Alpine. Leider sind diese aber in gutem Zustand nur sehr teuer erhältlich.
Da entsprach die A310 Bj. 77 schon eher meinem Geldbeutel......

Kaufdaten:

* Kilometerstand: ca. 180.000
* Vorbesitzer: 2
* Verbreiterungen etc. Fleischmann Gruppe 4
* Fahrwerk Spax einstellbar
* Original Motor (2,7 Liter), nur Fächerkrümmer + Devil Endtopf, sonst kein Tuning
* Gotti Felgen 073, vorne 7“ mit 195/50VR15, hinten 8“ mit 225/50VR15

Fotos von damals:

 

 Bei ca. 220.000 km hatte ich einen Motorschaden. Die Ölpumpe funktionierte offensichtlich nicht mehr ganz richtig, in den Kurven sank der Öldruck und dabei ging auch der Motor kaputt. Dann bekam ich einen gebrauchten V6 mit ca. 30.000 km für 3.000 DM.

Inzwischen hatte das KFZ ca. 260.000 km, der Motor lief einwandfrei, dies war also kein Grund für den Umbau!

2. Die Idee
Vom Drehmoment her gesehen lässt der V6 ohne Tuning schon etwas zu wünschen übrig (meiner Meinung nach). Außerdem halte ich eher wenig von Turbos, vielmehr reizte mich schon immer der Gedanke, einen V8 in die Alpine einzubauen. Bei dem begrenzten Einbauraum im Heck kommt leider auch nicht jeder V8 in Frage.
Irgendwann erzählte mir ein Freund von dem Rover V8 mit 3500 ccm, und dass er jemanden kenne, der so einen daheim hätte....
Dieser jemand schenkte(!) mir 2 dieser Motoren, allerdings komplett zerlegt. Das war mir nun doch zu viel Arbeit, immerhin konnte ich aber schon überlegen, wie dieser Motor in die Alpine einzubauen sei......
Übrigens: der Rover V8 ist kein „Engländer“, er wurde von Buick entwickelt, war den Amis jedoch zu klein mit 3,5 Litern, deshalb wurde er an Rover verkauft...

3. Der V8
Ich kaufte für 1.000 DM einen Rover VandenPlas SD1 V8, Automatik, fahrbereit, sogar in ganz gutem Zustand (was mir aber eigentlich egal war!).
Der Vorteil: alle Aggregate, ja sogar Krümmer, Kabelbäume, Motorhalter etc. waren vorhanden, ein Riesenvorteil für so einen Umbau.

Motordaten:
* Kilometerstand: ca. 100.000
* Hubraum: 3528 ccm
* Leistung: 160 PS
* Verdichtung: 9,35 : 1
* Hub: 71,1 mm
* Motorlänge: V6 + ca. 90 mm
* Motormasse: V6 + ca. 60 kg
* Doppelvergaser Typ Stromberg, habe ich ersetzt durch einen Edelbrock Webber 500, besser einzustellen + etwa 15 PS mehr Leistung
* Nockenwelle zwischen den Zylindern angeordnet und zugänglich, ohne die Köpfe zu entfernen (typisch US - V8)

4. Vorüberlegungen
Wie plant man am Besten so einen Umbau?
Am Besten kommt man zurecht, wenn man das Alpine- Getriebe (hier: 4- Gang) beibehält, dann passen schon mal so wesentliche Dinge wie Antriebswellen, Schaltgestänge, Tacho etc.
Ich habe mich jedoch trotzdem entschieden, das Getriebe der V6 Turbo zu verwenden, war auch denke ich besser so. Die „lange“ Übersetzung verspricht noch eine respektable Endgeschwindigkeit bei den max. 5500 U/min des V8, eine noch größere konnte ich leider nicht bekommen, der V8 würde auch diese mühelos verkraften. Dadurch wurden aber einige Veränderungen notwendig...

5. Der Umbau
Erforderliche Anpassungstätigkeiten für Getriebeumbau:
Kupplungsglocke V6 Turbo und V8 beide abgesägt,
Distanzring aus Alu gedreht, Teile mit Hilfe eines Passdornes verbunden + zusammengeschweißt, Teile auf Maß (ergibt sich aus Position der Kupplungsscheibe) überfräst

* Adapter für Rillenkugellager in Schwungscheibe eingepasst (Drehteil)
* Passendes Lager (Gegenlager der Hauptwelle des Getriebes) eingebaut (das Rover Getriebe hat kein Gegenlager)
* Brücke aus Stahlblech unter dem Getriebehalter des Turbogetriebes gefertigt
* Halter für Hydraulikzylinder (Kupplungsnehmerzylinder) aus Stahlblech gefertigt
* Schaltgestänge komplett von GT Turbo angepasst + eingebaut
* Schaltknüppel GT Turbo abgesägt + kürzer wieder zusammengeschweißt (war mir zu lang ;-)
* Tacho auf elektronisch umgebaut (optisch kein Unterschied zu Original dank Alfa 33)
* Kupplungsscheibe der GT Turbo verwendet, Kupplungsautomat des V8

Erforderliche Anpassungstätigkeiten für Motorumbau:

* Heckwand abgeändert (Nummernschild jetzt nicht mehr tiefer liegend als Rücklichter, wegen Länge des V8, sieht man fast nicht > siehe Foto)
* Rahmen durch 2 Schweißteile verlängert (an Originalbohrungen der alten Motorhalter angeschraubt)
* Querstrebe des Rahmens (unter alter Ölwanne) abgeändert, Stabilisator frisch verbohrt
* Motorhalter des V8 verwendet
* Adapterstücke zwischen Krümmern und Endtopf gefertigt
* Endtopf nach Zeichnung fertigen lassen (Edelstahl)
* Elektrik komplett aus V8 eingebaut (Zündspule, Kabelbäume etc.)
* Elektrische Benzinpumpe aus England
* Schloss Motorhaube versetzt, jetzt 2 Schlösser gleichen Typs je an 1 Seite
* Schläuche neu verlegt, in etwa wie vorher.....
* Am V8 Lüfterrad entfernt, Welle abgeflext
* In Motorhaube oben Fenster gesägt, erforderlich wegen Höhe des Luftfilters des V8 (hatte ich aber schon vorher so, damit Hitze besser nach oben entweichen kann)
* Elektrischen Widerstand zwischen Temperaturfühler (Wasser) und Anzeige gelötet, damit diese wieder stimmt!
* Drehzahlmesser kann über Poti angepasst werden
* Ölfilter Verlegungskit mit Ölkühler und Gebläse seitlich am Kotflügel eingebaut
* Und noch einige „Kleinigkeiten“ wie Gaszug, Chokezug, ...........

Wie man sieht steckt doch einige Arbeit drin, da ich aber sowieso komplett restaurierte, kam es darauf eher weniger an....

Wichtig: Am Rahmen (außer die Zusatzteile für Motor- und Getriebehalter) und an der Karosserie (außer der Heckwand und dem Fenster in der Motorhaube oben) sind keine Veränderungen notwendig! Das war mir sehr wichtig, die „kleine“ sollte doch möglichst unverändert aussehen.

Fotos vor der Lackierung (mit V8):

 

etwas zu erkennen die Position des 5- Gang GT Turbo Getriebes

 

 

 

 

 

 

 

abgeänderte Heckwand mit unversenkter Anbaufläche für Nummernschild

 

 

 

 

 

 

 

 

außen an der Karosserie keine Änderungen erforderlich

 

 

 

 

 

 

 

 

der V8 passt, allerdings keine Hitzebleche mehr im Motorraum, hier noch mit Original Doppel- Vergaseranlage

 

        der „alte“ V6

 Fotos nach der Lackierung:

 

 6. Die TÜV- Vollabnahme

Während der Umbauzeit hatte ich Gespräche mit einem sogenannten „Raritäten“ TÜV in Stuttgart. Dieser sah bei Einhaltung der max. Leistungswerte (unter 200 PS) und den Geräuschwerten laut KFZ- Brief keine Bedenken für einen Eintrag des Motors. „Wenn alles technisch OK ist, tragen wir ihnen die Sachen ein“.
Mein Pech allerdings: diesen TÜV gab es, als es soweit war, nicht mehr...
Jetzt knüpfte ich Kontakte mit einem „normalen“ TÜV, dies schien zunächst aber recht teuer zu werden. Er meinte, da würden verschiedene Gutachten der Typenprüfstelle erforderlich, da kommen schnell 1.500 Euro zusammen.
Bei meinem 1. Besuch dort stellte sich aber heraus, das wegen der Schlüsselnummer „00“ im Brief dieser Alpine diese Gutachten nicht erforderlich seien, lediglich eine Vergleichs- AU (Werte des V8) und das KFZ müsste auf den Leistungsprüfstand.
Die technischen Umbauten etc. wurden fast ohne Einwand akzeptiert, ich musste folgende Dinge vor dem 2. Anlauf erledigen:

* Felgen (PLS Typ 083) mit Schlagzahlen versehen, z.B. 9Jx15, hatte der Verkäufer offensichtlich vergessen
* Vorderreifen vom gleichen Hersteller als hinten montieren lassen (hier Bridgestone), steht jetzt auch im Brief
* Felgen mit Bereifung OK, vorne 7“ (innen 4“ / außen 3“) mit 195/50VR15, hinten 9“ (innen 4“ / außen 5“ mit 225/50VR15, sieht breiter aus)
* Sonnenblenden einbauen (hmmm....)
* Innenspiegel einbauen (hmmm....)
* Nummer mit Schlagzahlen in Endtopf einschlagen
* Fahrgestellnummer mit Schlagzahlen in Rahmen vorne rechts einschlagen, eigentlich bei meiner Alpine nicht notwendig (erst ab 43350)
* Nummernschildbeleuchtung 2 Lampen montieren, lag am Typ der Lampe, die ich angebracht hatte...
* Leistungsprüfstand zur Ermittlung der Höchstleistung bei entsprechender Drehzahl und der max. Geschwindigkeit
* Abgasuntersuchung, damit der V8 auch richtig eingestellt ist

Das war alles, sehr wenig auf Grund des Motorumbaus.
Der Besuch eines Bosch- Dienstes zur Leistungsmessung verlief noch erwähnenswert.
Zunächst zur AU. Dort hatte ich das Glück, einen Monteur zu bekommen, der diesen Motor „im Schlaf“ einstellen kann. Dies ist im Hinblick auf den Verbrauch des V8 sehr wichtig, das kann entscheiden, ob er bei normaler Fahrweise 10 bis 11 Liter oder 20 oder mehr Liter braucht!
Die Leistungsmessung wird auf einem 2- Walzen Prüfstand durchgeführt, bei der Bodenfreiheit unserer Lieblinge nicht ganz einfach. Meine Flunder saß sofort mit dem Auspuff auf dem Boden auf, die Reifen berührten nicht mal die Walzen des Prüfstands...
Also wurde kurzerhand der Endtopf demontiert, eine danach nicht ganz geräuschlose Angelegenheit!
Nun stand dem erfolgreichen 2. TÜV- Besuch nichts mehr im Weg, es wurde jetzt auch alles ohne Probleme eingetragen.
Sofort zur Zulassungsstelle, endlich mal wieder fahren, anstatt schrauben.....

7. Erfahrungen / Fahrzeugwerte

* Versicherung: aufgrund des Alters mit sog. Youngtimer- Versicherung, für die Teilkasko musste die Alpine geschätzt werden (zusammen ca. 230 Euro / Jahr)
* Steuer: H- Kennzeichen wurde bisher verwehrt, deshalb 912 Euro / Jahr (also ca. 500 Euro / Saison, werde nie im Winter fahren!)
* Das Fahrverhalten hat sich nach meinem Gefühl nur unwesentlich geändert. Das bekannte „Ausbrechen“ vom Heck in Kurven ist etwas verstärkt
* Eintrag im Brief: „3 Sitze“ wegen überschrittener zulässiger Achslast hinten
* Technik soweit in Ordnung, Kupplung etc. funktioniert einwandfrei
* Probleme hatte ich nur mit dem Getriebe, da habe ich etwas geschlampt! Die Hülse (Verbindung Hauptwelle - Getriebe, mit Spannstift) hat es zweimal ruiniert.
Lösung: vorhandener Fluchtfehler zwischen Motor + Getriebe beseitigt, Schraubenlöcher in Getriebeglocke und Passstiftbohrungen neu verbohrt. Das Problem ist beseitigt, seither ca. 20.000 km gefahren.
* Das Drehmoment ist deutlich besser als vorher, vor allem im unteren Drehzahlbereich. Maximum schon bei unter 2.500 U/min und weit über 300 Nm!
* Der Benzinverbrauch liegt bei normaler Fahrweise zwischen 10 und 11 Litern, bei sehr zügiger Fahrweise scheint er nicht über 15 bis 16 Litern zu gehen
* Das Beste aber ist der Klang. V8 eben ;-) Sound könnt Ihr hier hören.

8. Fazit
Der Umbau war schon ein enormer Zeitaufwand, ich habe z.B. inzwischen den Motor zum 8. Mal ausgebaut !
Trotzdem würde ich es wieder genauso machen, der ruhige Lauf des V8 und insbesondere der Klang (V8 eben) waren mir den Aufwand wert. Außerdem gehe ich davon aus, den Motor jetzt (vorerst?) nicht mehr ausbauen zu müssen.
Auch von den Kosten her ist der V8 hier eine Alternative. Er ist im Vergleich zu unserem „alten“ V6 wesentlich günstiger zu bekommen, auch sämtliche Ersatzteile für ihn! Besonders im Hinblick auf Tuning ist das kein Vergleich zu Turboumbauten etc., hier ist sehr viel einfacher und wirkungsvoller etwas ´rauszuholen!

Fotos im derzeitigen (End-) zustand:

 

bei Elisabeth + Johann in Österreich / Frühjahr 2008

 

Alpine (Boller-) Grüße     Michael-8

 

 

 

Weitere Bilder zum Umbau sind in der GALERIE

Hier gehts zum 2. Teil der Umbauaktion

Bericht zum Umbau einer Alpine A310 V6 auf V8 – Teil 2,  Im Januar 2021

9. Modifikationen
Wie so oft stellt man erst mit der Zeit noch einige Dinge fest, die nach so einem Umbau / Prototyp verbessert werden sollten. So auch hier. Deshalb fand ich es notwendig, diesen Bericht zu überarbeiten / zu ergänzen.
Inzwischen bin ich mit der V8 Alpine schätzungsweise 40.000 km gefahren. Und es hat sich auch optisch im Motorraum so einiges verändert.


9.1 KühlungKuehlung1Kuehlung2

Der Ausgleichsbehälter (Foto links, rechte Seite) ist aus einem Ford Mondeo, dieser fasst einen Liter mehr als der originale Behälter. Außerdem sitzt er sehr weit oben im Motorraum. Ich hatte immer Probleme, dass mir der Behälter - manchmal erst nach 500 km - überlief. Seit dieser Änderung war dieses Problem beseitigt. Außerdem sind die Wasserrohre jetzt aus Aluminium, und die Schläuche als Silikonschläuche ausgeführt. Und an der Position des „alten“ Wasserbehälters sitzt jetzt ein Motorrad- Kühler mit Gebläse. Ein Ölkühler war hier überflüssig, selbst in Hockenheim hatte ich das Öl nie über 100°C bekommen. Der vordere Wasserkühler hat jetzt 3 kleine SPAL- Lüfter, gerade so groß wie die Netzhöhe des Kühlers.

 

 

9.2 Auspuffanlage

Eine für mich wesentliche Änderung habe ich an der Auspuffanlage durchgeführt.
Bei der ersten Ausführung wurde ich von einer Firma, die Endtöpfe herstellt, meiner Meinung nach schlecht beraten. „Sie müssen das Abgas zusammenführen, damit es gut klingt“. Deshalb hatte ich dort einen Quertopf machen lassen, mit dem der V8 eher wie ein V6 klang.
Ein Bekannter von mir sah und hörte die Alpine nach dem Umbau, und ich war bisher auch nicht zufrieden. Er meinte, man hatte früher die Abgase der Zylinder manchmal extra getrennt, damit es wie ein V8 klingt. Z.B. bei den alten Mercedes - 8ern hatte man in den Krümmer ein Trennblech geschweißt, dann klang er wie ein V8.
Beim nächsten Besuch brachte er 2 Endtöpfe eines Triumph TR6 mit, und wir bastelten ein Provisorium mit Kunststoff- Wasserrohren als Krümmer. Es war klar, dass das nicht lange hält, aber lange genug um den Klang zu hören.
Nach wenigen Sekunden war klar, so wird es gemacht. 2 getrennte Krümmer mit 2 Endtöpfen müssen her. Von der Stange hatte ich nur die Edelstahl- Endtöpfe bekommen (ISA- RACING), die Krümmer habe ich aus Edelstahl- Fittings selbst geschweißt. Und natürlich eintragen lassen ;-) Und ich finde den Klang jetzt genial, fast wie ein großer...

9.3 Elektrik

Ich habe einige Kabel erneuert, die nach den vielen Jahren schon sehr brüchig waren. In dem Zug habe ich auch gleich die Batterie nach vorne in den Kofferraum gesetzt. Dadurch hatte ich Platz, ein Rohr als feste Domstrebe zwischen die Dome zu schweißen. Diese dient auch gleich als Halter der Gewindestangen. Auch die Motorhalter sind jetzt neu, auch aus Edelstahl.

 

 

 

 

 

 

9.4 Stabilisator

Bedingt durch die Form der Ölwanne war bei meiner ersten Lösung der Stabilisator hinten sehr tief angebracht, und dieser ist mir auch schon mal komplett abgerissen. Hier bin ich jetzt deutlich näher am Rahmen, die Gummilager sind aber immer noch der tiefste Punkt. Man wird sehen...

 

 

 

 

 

9.5 Optik Heckwand
Und so sieht die Heckwand nach dem Umbau aus, die einzige Stelle, an der man den Umbau überhaupt erkennen kann. Ging aber nicht anders wegen der Länge des V8. Es geht schon eng zu da hinten...

Evtl. könnte man aber sogar dies zurück in den Originalstand bringen, ich denke schon länger daran, eine elektrische Wasserpumpe einzubauen. Dann die mechanische Wasserpumpe entfernen, einen Deckel auf den Steuerkastendeckel, Lichtmaschine versetzen, fertig. Dann könnte evtl. der Platz wieder reichen für die „alte“ Heckwand. Immer noch ein Thema wird der Platzbedarf für die Riemenscheibe auf der Kurbelwelle bleiben, dort muss auch jede Menge Platz geschaffen werden.
Ich muss mal genau ausmessen, ob das gehen könnte, wäre schöner. Damit sie auch hier wieder wie eine original V6 aussieht ;-) Obwohl es schlimmere Umbauten an dieser Stelle gibt...


Alpine Grüße
Michael

Simons A310, früher, viel früüüüüüüüherDas Auto stand schon seit 1995, seit mein Vater es von Robert (Läusi) gekauft hatte, bei uns in der Garage neben ein paar anderen Oldtimern die mein Vater (von ihm habe ich also den Oldtimertick geerbt) im laufe seines Lebens gesammelt hatte. Als dann einmal Frühlingsputz angesagt war wurden auch die 310er gewaschen dabei entdeckte ich zufällig das noch die Batterie eingebaut war, also mal den Zündschlüssel umgedreht und schon drehte sich der Motor im Schneckentempo. Es waren genau 1 1/2 Umdrehungen bis der Motor überraschender weise mit einem mords Lärm ansprang, als ich dann aber aufs Gas gestiegen bin ist er zwar sofort abgestorben, aber ich war einfach begeistert alleine dieser Sound, die Alpine-Leidenschaft hatte mich erwischt!

Vor 4 Jahren, kurz vor meiner Führerscheinprüfung sah ich sie zum ersten Mal - eine A310 - in einer Garage eines Bekannten. Da mich dieses Auto schon immer faszinierte, ich wohne in der Nähe der Firma Jordan, da standen sie immer auf dem Hof, sprach ich meinen Bekannten darauf hin an.

 Leider stand sie nicht zum Verkauf, da er sie selber wieder richten wollte. Schade, na dann wird halt ein normales Auto gekauft. So gingen 4 Jahre ins Land, in denen ich ihn immer wieder darauf ansprach, ob er sie nicht verkaufen wollte. Das Auto wurde durch die lange Standzeit ja auch nicht besser! Im Sommer 2000 klingelte mein Handy, und wer war dran, mein Bekannter, der mir erzählte, dass die ALPINE zum Verkauf stand. Das nerven über 4 Jahre hatte sich nun ausgezahlt.

  • Sie rostet nicht
  • Meine Nachbarin sagt nicht mehr zu meiner Frau: "Was hat Ihr Mann denn für ein altes Auto?"
  • Sie hat keine Schnipp-Schnapp Plastikteile von denen keiner mehr weiss wie sie abgehen
  • Sie hat (fast) keine Elektronik
  • Sie hat kein Windows, EMM386 und Updates können sie nicht aufhalten
  • Sie fährt schneller als die anderen Oldies
  • Sie wird jedes Jahr mehr wert
  • Der Motorraum ist nicht so vollgestopft und Reparaturen sind leicht und schnell möglich
  • Sie ist nicht unnötig hoch
  • Sie sieht gut aus
  • Es gibt fast noch alle Teile (Neu und Gebraucht)

Wer seine A310 zu schätzen weiß, kann mit allen Stärken und Schwächen gut leben. Ich empfinde es manchmal so wie die Beziehung zu einer Frau; sie gibt Dir alles geben, sie kann Dich aber auch zur Weissglut treiben...

Renault Alpine A310Ich bin ähnlich wie Borsalino an meine erste A310 gekommen. Im Juli 1990 stand sie bei einem Alpine Stützpunkt zum Verkauf: hinfahren, ansehen, kaufen und weg. (Es war eine weisse A310 Gr. 4)
Danach ein Jahr mit viel Spass und noch mehr Ärger; dann sah ich eine blaue 79er Dreiloch mit polierten original Rädern, ich wusste so etwas wird meine nächste Alpine. Im August 1991 fand ich etwas passendes; wieder eine weisse A310, Baujahr 1977.

Diese Alpine fahre ich heute noch, mittlerweile alpine - blau, hatte bis auf Kleinigkeiten nur Spass damit.

 

Renault Alpine A310 4 ZylinderIch bastelte damals einen A-Manta zusammen und hatte den gerade fertig. Dann suchte ich was anderes zum Rumbasteln. Dann machte mich eine damalige Arbeitskollegin darauf aufmerksam, dass ihr Freund eine Alpine zu verkaufen hatte. Ich schaute mir die Kiste an, und verliebte mich gleich, obwohl sie in einem sehr schlechten Zustand war. An der Elektrik funktionierte damals nur der Scheibenwischer und der Retourfahrscheinwerfer. Das Problem war natürlich die Kohle.So verkaufte ich meinen 1-jährigen Alfa 33 (auch ein lustiges Auto) und kaufte mir einen billigen, klapprigen Suzuki Geländewagen. Mit dem Rest und ein bisschen Ersparten kaufte ich dann endlich (es war inzwischen ein halbes Jahr vergangen) mein Traumauto. Aber erst viel später kam ich darauf, dass die A310/4 wirklich ein sehr seltenes Auto war. Da war ich natürlich erst recht stolz darauf. Die ersten 3 Jahre aber war nur schrauben, und feste investieren an der Tagesordnung.
Das ist meine Story über die Ansteckung mit dem Alpine Virus.

Uraltes Video von Jordys A310 4 Zylinder Fahrt im Gelände

Uraltes Video von Jordys A310 4 Zylinder Fahrt im verschneiten Gelände

Jordy (ehemaliges RACI-Mitglied Nr. 55)

Die Entstehung einer französischen Schönheit - Alpine A110

Es geht zurück bis ins Jahr 1975, wo sie vom Stapel in Dieppe lief und nach Deutschland, genauer gesagt nach Mönchengladbach ausgeliefert wurde. Es hatte den Anschein als ob der glückliche Käufer mit dem Wagen sehr viel Spass hatte, da man im nachhinein recht viele kleine Modifikation im Bereich des Motors feststellte...so vergingen ein paar Jahre und etwa 22.000km bis irgendwann wohl die Lust fehlte oder einfach das Interesse schwand. Die schöne Rote wurde einfach auf dem privaten Bauernhof zu den Hühnern in das Außengehege gestellt wo sie bis ca. 1990 den Tieren und den Natureinflüssen ausgesetzt war. Den Zustand kann sich, denke ich, mal jeder vorstellen wenn ein Auto rund 10 Jahre draußen im Hühnerstall steht! Auf jeden Fall blieb das gute Stück nicht lang unentdeckt... auf Anfrage zum Kauf erwiderte der Besitzer allerdings eine Absage. Ungefähr 1 Jahr später klingelte das Telefon: Der Besitzer der Alpine war dran und hatte sich jetzt doch entschlossen zu verkaufen. Es wurde nicht lang überlegt und sie wurde gekauft: Zustand desaströs! (Da das Auto aber fast nur als Polyester besteht, war es noch zu retten):


 
Besuch bei La Gombe in Südfrankreich

La Gombe 000
Was ist, wenn der Webmaster in Urlaub fährt ? Klar, erstmal gucken wohin... und dann was es dort mit den Thema ALPINE gibt.
Aus einer der alten Alpineposts kenne ich den Bericht über La Gombe. Also etwas geforscht, angerufen, alles Klar.
Los gings Richtung Frankreich.

        Bitte zuerst den 1. Bericht lesen !

Zweiter Besuch bei La Gombe in Südfrankreich 2013

Hallo,
seit kurzem bin ich bei euch Mitglied.
Ich habe Fotos von einer verunfallten A610 die ich als Teileträger nutze.
Desweiteren von meiner 610 mit abgerissener Getriebewelle und vom Umbau auf 24V Bi -Turbo.

Erste Bilder sind in der Galerie

Bernd-06

Grüße Bernd (im Forum der 5050)

Ein herzliches Hallo allen Alpinefreunden.

Ich heisse Andreas und habe vor 4 Jahren mit der Totalrestauration einer Alpine A110 1300VC begonnen. Da ich bei diesem Vorhaben noch auf einige Probleme stossen werde, bin euch sehr dankbar, wenn ihr mich mit eurem Rat dabei unterstützt.

Das Fahrzeug war in einem furchtbaren Zustand,da es 25 Jahre in einem feuchten Stadl stillgelegt war.
Ich denke,bis zur Fertigstellung werden noch einige Jahre vergehen.

a110_Rest_Pinot-004

Die Bilderserie wird fortgesetzt.
Eine sehr seltene A310 4-Zylinder wird wiederauferstehen. Erste Bilder der Restauration in der Galerie

  Eisl 001
Eine ganze Menge Arbeit, aber seht selbst 

rest_fieten_01
Hallo ,
hier die ersten Fotos. Gestern habe ich auch das Gutachten bekommen - sehr ausführlich in einem Buch.
Entsprechend teuer, aber mit Note 1,3 kann man nicht meckern!
Viele Grüße
Tom (alias tstpilot)


Ich habe die alten Leidenschaftsberichte wieder eingestellt. Findet Ihr unter Menschen, Leidenschaft...

Dave Bishops A310

Hi everyone at RACI - and Manfred Gantenbrink!
The exterior is finished (apart from some minor 'snagging'). Take a look at the "Le Mans 1977" pages on my website for a better quality version of the pic. www.a310alpine.com
 
It is time for its official test, which is similar to the French CT, the German TUV and the English MOT. But tougher! The car runs, all lights work as they should etc and the brakes have been stripped, cleaned, re-copper-greased and will hopefully be OK. Then I have to start on some mechanical work, such as replacing cooling pipes, a couple of engine 'O' rings and loads of jobs on the electrics. Then I will eventually - before mid-June anyway - be completely finished. The long road finally has an end to it.
What do you reckon?

Dave Bishop

Ich ergänze einen Thread zum Fahrzeug im Forum....