monte2013-04_4_20130301_1018588813.jpg

Ich habe heute, da ich noch Urlaub habe, mich mit den Beiträgen einiger glücklicher Alpinebesitzer befasst, und musste doch feststellen, dass sie, obwohl sie noch recht jung an Jahren sind, passionierte Alpine-Berichterstatter sind.

Wenn ich von meinem Leben mit Alpine berichte oder ins Netz stelle, ist die Akzeptanz nicht sehr groß und jeder 'normale' Autofahrer wird denken, ich sei ein Spinner und sich mit meiner Leidenschaft für die Alpine nicht identifizieren können.

Eine ähnliche Erfahrung durfte ich bei anderen Alpinefahrern erkennen, die sogar innerhalb der Alpinegemeinde als Spinner gelten.

Wenn man aus finanziellen Gründen selbst an seiner Alpine schraubt, gehört man zu den 'minderbemittelten' 30% aller Alpinisten die dies auch tun, von denen aber wiederum 25% das Alpineschrauben zu ihrem Beruf gemacht haben und die den anderen 70% zunutze sein dürfen.

Der Traum: Alpine!
Ich wollte immer mit meiner Passion zu Alpine anderen Menschen zeigen, dass Alpinefahren keine Fantasie ist, sondern ein Traum, den man umsetzen kann. Da die Alpine ja ein Oldtimer ist, und nicht so bekannt wie ein Porsche, ist das natürlich für Viele ungleich schwieriger vorstellbar und realisierbar.

Die Verbindung zu Ferdinand Porsche ist ja nur den Insidern bekannt, und wenn jemand eine Frage zu meiner Alpine bei einem Showtreffen hatte und ich interessierten Menschen davon berichtete, bekam ich ein Murren meiner Gattin zu Gehör.

 

Nur eine A310/4 und keine 110er:

Wenn Leute die Alpine kennen, dann die A110 Flunder und die V6, die aber in mancher Leute Ansicht schon immer in den Spinnerbereich gehören.

Nur dann, wenn der Motordeckel mit der Schuppenflosse offen steht, und man über den "komischen Fächerkrümmer und die Webervergaserbatterie" vom damaligen Saugermotorkonzept und Querstromkopf aus der baugleichen A110SX blickt und ich auch KFZ-Studenten etwas über den alten Motorsport dozieren konnte, gab es wieder das:" Nun lass gut sein!" (Von meiner Frau, die das bis zum Erbrechen auswendig kannte, aber bis heute weder Verständnis hatte, noch es technisch unterbringen konnte).

Was tun?
Wenige Leute sind es bei der Alpine und wenn, schon mehr Interessierte, es müssen sich die Menschen mit dem Fahrzeug identifizieren wollen, aber das ist nicht so einfach, da es schon ein Klassiker für Jedermann sein muss.

Nach dem Motto:"Kenn ich hab ich auch damals gehabt!" Und wenn das nicht geht, dann mindestens mit dem machbaren Rückblick einer Lüge Sie gefahren, oder mitgefahren zu sein. Na ja Menschen bleiben Menschen und wenn Alpinisten von Ihren Erlebnissen mit Ihrer Alpine erzählen, sollte es denen auch erlaubt sein.


Andere Klassiker zur Alpine als Einstieg ins Oldtimerleben:
Heute sind meine Garagen etwas voller und ich habe mit mehr Passionierten, denen ich bei Ihrem Traum behilflich sein kann, zu tun.

Die Probleme sind die Gleichen geblieben:

Es gibt die ..........Interessenten............ und die Interessierten mit denen ich arbeite. Technische Problematiken gehe ich mit den Interessierten an und die Interessanten, die es auch immer geben wird, versuchen ihr Spiel durch Abwertungen unserer Arbeit zu verstärken.

Unterstützung in Form von Geld oder anderen Dingen:
Wer etwas Vernünftiges tut, was sich mit meinen Zielsetzungen in Einklang befindet.

Der alte Michael Gantenbrink mit seiner Alpinepost bekommt den Mitgliedsbeitrag, wie auch die katholische Kirche immer noch meine Kirchensteuer vom Lohn.

Eines Tages wird meine Alpine in gute Hände kommen. Wenn das so sein sollte und ein geeigneter Bewerber sich bei mir um meine Gunst, ihrer würdig zu sein, bemüht und sie nicht durch mein Ableben bedingt aus der Garage entfernt werden muss, wird der Urvater der Alpineszene sein Geld bekommen.

Weiterhin gilt meine Unterstützung in Beitrag und persönlicher Hilfestellung meinem alten Motorsportclub Scuderia Blau Weiss in Kamp Lintfort für die eigenen Slalom- und Jugendkartveranstaltungen bei denen das KFZ oder Kart im organisiertem Wettbewerb und den dabei benötigten Sicherheitsaspekten verwendet werden kann. Im Straßenverkehr gehören derartige Auslebungen von Möchtegernsiegern meiner Meinung nach auch nicht hin, obwohl jedermann schon einiger Verstöße gegen diese Regel hin und wieder schuldig werden kann.

Wer weiß was er leistet braucht das nicht ständig unter Beweis zu stellen.

Zudem findet man mich als Mitglied im Joungtimerclub damit unsere späteren Oldtimer und das Drum herum überhaupt weiter bestehen kann, denn dadurch, denke ich, ist es machbar der individuellen Vielfalt an menschenbezogenen Idividualisten, die etwas anderes als Fangeplaudere vorzuzeigen haben, förderlich zu sein.

3 Dinge die wichtig sind:
Technisches Wissen zu Mensch und Material,
positive Führung und Bereitschaft zur Kontrolle von Menschen mit dem ihnen anvertrauten technischen Material, und
jede Menge an Power und Durchsetzungsvermögen, Verantwortung zu übernehmen, das das getan wird, was für die Allgemeinheit förderlich ist.

Jeder sollte das tun können was er persönlich will, aber sofortiger Einhalt wenn ein anderer damit zu Schaden kommt, sollte es nicht derartiger Art von Zerstörung entsprechen, die erforderlich ist um eine bessere gemeinsame Zukunft zu schaffen.

Jeder kann sich in seinem Handlungsspielraum frei entfalten, aber es sollte dabei berücksichtigt werden, dass es dem Allgemeinwohl dient und dass andere keinen Schaden davontragen. Es geht doch darum, eine gemeinsame, bessere Zukunft zu schaffen.

Ich könnte mal wieder nicht verstanden werden weil diese Ziele eher an eine Zeremonie eines Gottesdienstes erinnern, und da Derartiges nicht in unsere verrückte Welt passt und Gottesdiener nicht mit einem Alpinefahrer, wegen seiner Verrücktheit eine Alpine zu fahren, sprechen.

Meinerseits würde ich mit ihm diskutieren wenn ich seine Missbilligung bemerken würde

aber als Schrauber hat man, wenn man an einem Auftrag arbeitet, der fertiggestellt und erfolgreich sein soll, wenig Zeit um auf der Basis derartiger Gottesbeauftragter ein Gebet auszusprechen.

Fazit:
Wenn es in mein ästhetisches- und dem Gemeinnutz dienliches Konzept passt, mag ich alles, was andere inspiriert.

Ich liebe alles was Leute tun um gut drauf zu sein, wenn es ästhetisch genug in ein gemeinsames Tun und in mein Konzept passt.

Mich werden diejenigen nicht verstehen, die als Fans fanatisch sind und keine andere Meinung gelten lassen. Ihnen wird die Einsicht und Erkenntnis fehlen, dass nur ein Miteinander dem Gemeinsinn der Fangemeinde Rechnung trägt.

Verstehen werden mich nicht die Fans, denn die sind Fans von den Sachen, die sie tun und die lassen keine andere Fans herein, obwohl das nur eine Gemeinsamkeit erforderlich macht, wie die Einsicht und die Erkenntnis den gemeinsamen Nenner zu begreifen, "ein Fan zu sein!"

Weiter WEG?
Der Weg ist das Ziel und der Fortschritt ist durch zielgerichteten Tätigkeiten in Form von Aufgabenbeschreibungen, Zielvorgaben und Teilhandlungsschritten erkennbar und durch das Zusammenspiel von Mensch und Maschine.

Bewegung von Mensch und Maschine.
Heute war ich durch die momentanen Temperaturverhältnisse wohl mehr am Computer produktiv, aber durch dieses Medium ist es heute sehr einfach, mit anderen zu kommunizieren...zu berichten........., obgleich ich hoffe, verstanden worden zu sein und nicht zu kompliziert formuliert zu haben.

Bis dann,
Peter

 


Hallo Andreas,

meine Herzlichsten Glückwünsche im Namen aller Mitglieder.
Was wären wir Alpinefahrer ohne deine Hilfe ? !!!!
Hallo Ralf,

gerne die Fotos. Das war die Veranstaltung um den großen
Preis des MSC Rösle aus Stuttgart.
Leider diesmal keine Alpine am Start.
Ernst Worresch mit der A110 hat seine Motorsportkarriere
im letzten Jahr beendet. (immerhin erst mit 65 Jahren)
Dietmar Hauferer ist mit seiner A110 beim Fahrerlehrgang
an Ostern in Hockenheim verunfallt und wird wohl dieses
Jahr auch nicht mehr starten.
Und unsere A310/4 wird wohl fast 4 Jahre nach meinem
Unfall erst im nächsten Winter wieder fertig werden.
Du musst also mit einem Cup-Clio 1 (aber zumindest ein
wirkliches Cup-Auto) und mit dem R12 Gordini als
einzige Renault Tourenwagen zufrieden sein.

Freundliche Grüße + Dank an
Ralf G

Bilder in der Galerie


Lamborghini ? Falsch !    -    STROHM SUPERSPORT De Rella V6 Turbo !!!    


Wer auf die Felgen schaut, sieht den Unterschied: Verwendet sind Achsen, Motor und Getriebe von Renault, wie wir sie auch bei der V6 Turbo von Alpine finden.

Idee und Realisierung begannen 1988 im schwäbischen Laichingen. Der technikbegeisterte Werner Strohm, ein erfolgreicher Unternehmer realisierte seinen Traum, einen Sportwagen mit Großserientechnik.
Hier ist eine weitere Parallele mit unseren Alpines, die ja ebenso die Technik aus der Serie verwenden.
Im Gegensatz zur Alpine mit eigenem Design wurde für den Strohm die Form des 1971 auf dem Genfer Auto Salon vorgestellten legendären Lamborgini Countach gewählt. Da diese Formgebung schon mehr als 15 Jahre zurück lag, konnte diese auch ohne größere Probleme umgesetzt werden.
Technisch waren allerdings viele Probleme zu meistern, vor allem weil die Zuverlässigkeit gegenüber dem Original verbessert werden sollte.


Es begann mit der Planung und Konstruktion eines Stahl-Schleifenrohrrahmens ergänzt mit einem Brandschott hinter dem Fahrerbereich.
Die Entwicklung des Rahmens wurde an eine weltweit angesehene Firma vergeben.
Für die offizielle Genehmigung des Rahmens waren aufwendige Untersuchungen auf einem Hydropulser beim TÜV in München durchzuführen, wo eine Belastung über 200.000 Km simuliert wurde.
Dort wurde der Rahmen ohne Beanstandungen sofort zugelassen.

Die Karosserie besteht aus 64 handgefertigten Teilen, überwiegend glasfaser verstärkter Kunststoff (GFK) und Aluminium. (Wieder eine Gemeinsamkeit mit Alpine).
Getriebe und Motor sind im Gegensatz zur Alpine um 180° gedreht eingebaut, Motor nach vorne, Getriebe nach hinten. Dadurch wird eine Gewichtsverteilung von 55% hinten zu 45% vorne erreicht. Die Modifikation erfolgt über eine Änderung des Differentials, welche die Drehrichtung der Achswellen umkehrt.

 
Der Motor sollte zuverlässig, robust und servicefreundlich sein. Beim Tuner Gronemeier in Hagen wurde Werner Strohm fündig. Der 'Gronemeier-Motor' leistet 250 Ps bei 3 Litern Hubraum (u. anderem andere Kurbelwelle mit versetzten Zapfen) und beschleunigt das Fahrzeug in 6 Sek. von 0 auf 100, Spitze jenseits 260 km/h.

Techn Daten:
Leergewicht Fahrbereit 1430 Kg, 2995ccm, 250 PS, geregelter 3 Wege Kat
Reifen: Vorne 225/50 VR 15 P7, Hinten 345/35 R 15 P7R
Felgen: Vorne BBS RS 117 9x15 Hinten BBS RS 166 13x15
Fahrzeugpreis 160.000 Dm

Der ursprüngliche Name Tornado Turbo, von Werner Strohm erfunden, musste wegen eines Fahrradhändlers geändert werden, der den Namen schon vorher ersonnen hatte. 
Aus copyrighttechnischen Gründen musste der Name dann in Strohm De Rella geändert werden.
Der Name setzte sich ganz Einfach aus:  "De r   Re p l ika aus La ichingen" zusammen.

Beginn der Produktion 1988, Ende 1996. Produzierte Fahrzeuge 28 Stück.
Durch den Tod von Werner Strohm wurde der Stern am automobilen Himmel in den (vielleicht ewigen) Schlaf versetzt.
Eine Wiederaufnahme des Projektes müsste mit der neuen Suche all der kleinen und großen, notwendigen Teile wieder neu begonnen werden.

Aufgrund meiner Recherchen, wurde das lang gehegte Vorhaben, eine Seite im Internet über die Firma Strohm zu erstellen umgesetzt.
Ihr findet die neue Internetseite hier: http://www.automobilbau-strohm.de

Bilder auch bei Axel Reß  und in der RACI-Galerie
Noch ein Insidertipp: Ihr erkennt den Strohm an den eckigen Scheinwerfern, der Ferrari hatte runde ;)


Neue Bilder vom Treffen in Hockenheim online
7.4.2010, 30 weitere Bilder ergänzt



Letzte Nachrichten / Beiträge